Osnabrück
 

Gesundheit & Medizin

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03.02.12, 13:49 Uhr

Gestern Abend habe ich im Fernsehen eine Sendung über Demenz mit dem Moderator Beckmann gesehen. Es war sehr interessant die unterschiedlichen Meinungen zu hören.
Viele Menschen winken ab, wenn man das Thema erwähnt, wollen nichts davon hören. Dabei wäre es wichtig, mit dieser Krankheit genauso umzugehen wie mit Kopf- oder Halsschmerzen, damit wir die Angst davor verlieren.

Haben Sie auch einen Kranken in Ihrer Familie, in Ihrem Bekanntenkreis?
Sprechen Sie darüber?
Haben Sie Angst davor?
Wie gehen Sie damit um?

Buchtipp „Wenn die Dämmerung den Tag umfängt“ Geest-Verlag
auch bei mir zusammen mit einem Lied über Demenz zu erwerben
Mail: a.koch-gosejacob@osnanet.de
Telefon: 0541 / 61756


Bearbeitet: 03.02.12, 13:50 Uhr von (Name nicht öffentlich)

 

4 Antworten

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04.02.12, 18:21 Uhr

Es ist sehr wichtig - für Betroffene und Angehörige, dass über das Thema - diese Krankheit gesprochen wird. Niemandem ist geholfen, wenn krankheitsbedingte Situationen belächelt oder kritisiert werden. Offenheit ist gefragt. Es giibt mittlerweile sehr viel Aufklärung über dieses Thema und ich kann wirklich jedem empfehlen, sich mit der Thematik auseinanderzusetzen, denn es kann jeden von uns treffen - jeden Tag!!


Einzeln sind wir Worte - zusammen ein Gedicht.
(Georg Bydlinski)

 
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05.02.12, 12:41 Uhr

Hab da eben eine kleine Geschichte zum Thema gefunden:

"Weißt Du, wer ich bin" , fragte die Frau den alten Mann im Pflegeheim. "Nicht richtig", antwortete der Mann. "Aber ich habe so ein warmes Gefühl, als würde ich Sie schon lange kennen. Sie lächeln so lieb. Sind Sie neu hier, Schwester ?"
"Ist schon gut, Vater", sagte die Frau, ergriff seine Hand und legte sie an ihre Wange....
(nach Richard Mc-Lean)

Solche und ähnliche Situationen erlebt man immer wieder und sie sind für manchen Angehörigen nur schwer zu ertragen...


Einzeln sind wir Worte - zusammen ein Gedicht.
(Georg Bydlinski)

 
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05.02.12, 16:13 Uhr

Mir hat während der Parkinson-Erkrankung meines Mannes (mit beginnender Demenz) ein Fachbuch geholfen. Titel "Pflege Demenzkranker" aus dem Brigitte Kunz Verlag. Dort sind die Stufen der Demenz verständlich erklärt, die Erläuterungen dazu waren mir hilfreich und haben mir den Umgang mit dem Kranken erleichtert.
Hat es die Familie getroffen, gibt es viele Unsicherheiten und Fragen, die ein Roman - auch ein Erfahrungsbericht - nur in geringem Maße beantworten kann, denn jeder Fall ist anders.

 
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05.02.12, 19:44 Uhr

Ich habe selber Demenzkranke gepflegt,
es ist für die Angehörigen sehr schwer zu sehen wie der geliebte Mensch immer mehr in seine Welt verschwindet.Aber auch der Demenzkranke ist von viel Ängsten und Zweifeln geplagt.
Heute gibt es schon viele gute Selbsthilfe Gruppen.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass den Menschen
Geräusche und Licht sehr helfen sich zu orientieren.


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Toleranz ist eine Tugend
die Frieden schafft.