Wollitz hat die Ruhe - ein Witz, oder? Ich assoziiere Wollitz eher mit einem Irrwisch, anstatt mit Ruhe!
Zum Piepen! Da hat er sich ja mächtig geändert oder denkt er es nur selbst von sich? 
Heidi
(19.12.2011) Deutliche Aussagen vor der Rückkehr
Osnabrück (au) – Am Donnerstag stellte der VfL seinen neuen Trainer vor. Claus-Dieter Wollitz erhält zum 1. Januar einen Vertrag bis Juli 2015. Ab 1. Juli 2012 übernimmt der Fußballehrer zudem von Lothar Gans das Amt des Sportdirektors.
ON präsentiert einige der wichtigsten Aussagen des Trainers aus der Presskonferenz.
Arbeit von Uwe Fuchs: „Man kann keinem einen Vorwurf machen, dass der Kader nicht gut zusammengestellt wurde.“ In zwei Punkten kritisiert er seinen Vorgänger sanft, aber deutlich: „Gewisse Sachen hätte er mutiger verkaufen müssen.“ Zudem stellt Wollitz indirekt einen Vergleich zu Fuchs an: Wollitz habe immer die stärkste Elf im wichtigen NFV-Pokal aufgestellt. Gegen Außenseiter TuS Heeslingen war der VfL in dieser Saison dagegen ersatzgeschwächt ausgeschieden.
Seine erste Amtszeit als VfL-Trainer (2004-2009): „Der Verein hat mir den Start ins Trainerleben ermöglicht. Das werde ich nicht vergessen“, so Wollitz. Verbittert fällt der Rückblick auf den Zweitligaabstieg 2009 aus: „Wir waren auf einem sehr guten Weg. Spieler, die auf einem nicht so guten Weg waren, haben es versaut.“
Heutige Mannschaft: „Die Mannschaft hat eine gute Spielauffassung, eine hohe läuferische Bereitschaft und einen guten Charakter.“ Sie sei nicht gänzlich unerfahrenen. „Hudec und Mauersberger zum Beispiel haben zweite Liga gespielt, Salger sogar erste.“ Mit der guten Abwehrarbeit und den wenigen Gegentoren ist für den Fußballlehrer die Basis gelegt, aber „die Unentschieden haben dem Team das Genick gebrochen. Wir müssen jetzt Siege abliefern.“
Einzelne Spieler: „Einen wie Gerrit Wegkamp kann man nicht in jedem Spiel zu bringen. Man muss ihn systematisch aufbauen. Ein 18-Jähriger kann nicht der Hoffnungsträger sein“, sagt Wollitz. Auf den lange verletzten Spielmacher Massimilian Porcello freut er sich, setzt ihn aber nicht unter Druck. Über Nils Fischer sagt Wollitz: „Ein hervorragender Passgeber, ein gutes Kopfballspiel“. An ihm sei er vor dessen schweren Verletzung in der Vorsaison interessiert gewesen. Ziel eines Claus Costa sei bestimmt nicht, 3. Liga zu spielen. Über Torwart Manuel Riemann sagt er: „Er hat mich völlig überzeugt, das zeigt alleine schon die Körpersprache. Er lebt Fußball.“
Ziele: „Man kann hier nicht Platz 12 in der 3. Liga verkaufen. Wir wollen uns in der 2. Liga etablieren. Fußball wird in der 2. und 1. Liga gespielt.“ Der enorme Druck mache ihm nichts aus: „Dem stelle ich mich, denn ich habe einfach Bock auf den VfL.“
Wollitz persönlich: „Für den Job braucht man Gelassenheit und Ruhe. Die habe ich in den letzten zweieinhalb Jahren bekommen. Über gewisse Sachen schmunzel ich nur noch.“ Auf den alten, impulsiven „Pele“ braucht aber niemand zu verzichten: „Meine Emotionalität werde ich nicht verlieren.“

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