Für uns als Autoren war es etwas ganz Besonderes, unsere literarischen Werke im Altarraum, vom Lesepult einer Pastorin, vorstellen zu dürfen.

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Poesie in Holte
(29.08.2011) Kulturwochenende im Pfarrgarten Holte vom 27. – 28. August
Der Wettergott wollte keine Veranstaltung im Pfarrgarten. Schade!
Schon am Samstag war der erste Teil des Kulturwochenendes ausgefallen.
Dennoch hatten einige bildende Künstler ihre Plastiken im so romantisch anmutenden Pfarrgarten ausgestellt. Die für Sonntag geplante Autorenlesung wurde dann kurzerhand in die Holter Kirche verlegt.
Angelika Rothe als 1.Vorsitzende des KuBiss und Wolfgang Meyer als Verbindungsglied von der „Schriftrolle“ waren federführend für den Ablauf der Veranstaltung verantwortlich. Bei der Veranstaltung, die ein breites Forum für Autoren mit ganz unterschiedlichen Ansätzen bot, lasen zehn Autoren, die hauptsächlich aus der „Schriftrolle“ und der Wortkreativen“ kamen. Zu hören waren eigene Texte, Lyrik und Kurzgeschichten. Es war für die Poeten schon ein ungewöhnliches Ereignis, dort zu stehen, wo sonst der Platz der Pastorin Wiebke Köhler ist. Aber sie schlug in ihrer Begrüßungsansprache den Bogen vom Evangelium zu Naturbetrachtungen bis hin zur Literatur mit Hilfe der Texte von Paul Gerhard aus dem evangelischen Gesangbuch. Schutzpatron der Lesung war der große Dichterfürst Johann Wolfgang von Goethe, der an diesem Tag seinen 262 Geburtstag hätte feiern können.
(Name nicht öffentlich):Poesie in Holte (61)
Das Publikum aus den umliegenden Ortschaften belohnte die Autoren durch Applaus und alle setzten sich anschließend bei Zwiebelkuchen und Federweißem in ein von der Kirchengemeinde improvisiertes Festzelt zu engagierten Gesprächen.
Alles in allem – eine gelungene Veranstaltung, die es im nächsten Jahr fortzusetzen lohnt.
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Kommentare
Es war ein Augenblick, in dem deutlich wurde, welche Kraft Gedanken und Worte haben, die sich zu Texten formen,in denen sich Lebendigkeit findet.
nil pluriformius amore
Liebe Ebba,
Du hast wohl allen Autoren aus dem Herzen gesprochen. So haben wohl alle empfunden, die an diesem geweihten Ort ihre Worte öffentlich machen durften. Es war ein schöner Augenblick, dort zu stehen und den
Klang der Stimmen zu hören. Das war wohl einmalig.
Wir danken Fr. Dr. Wiebke Köhler noch einmal recht herzlich für Ihre Bereitschaft, die Lesung in das Gotteshaus
verlegen zu dürfen.
Herzlich danken wir auch Wilfried Borchert, der seine private Zeit zum Fotografieren zur Verfügung stellte.
Liebe Grüße und sicher bis bald
Isolde









