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Zur "Lego"-Ausstellung (5): 1962 das Rad erfunden
(02.01.2012) (jel) – Meilenstein: Das Lego-Rad wird 50 Jahre alt. 1962 brachte der dänische Noppensteinkonzern, der heute der drittgrößte Spielzeughersteller der Welt ist, erstmals ein Kunststoff-Rad in die Kinderzimmer. Das erste Rad war im Lego-Set Numero 400 enthalten, aus dem ein UN-Laster und andere Fahrzeuge gebaut werden konnten. Von dem Set wurden auf Anhieb mehr als 820 000 Stück verkauft, es war der Verkaufsschlager des Jahres 1962.
Dieses und viele weitere Kapitel aus der Geschichte der bunten Noppensteine stehen in der Ausstellung „Alle bauen mit Lego“ im Museum Industriekultur, Fürstenauer Weg 171 (Mi.–So., 10–18 Uhr) im Mittelpunkt. In der Ausstellung ist auch der alte UN-Laster zu sehen (Foto). Wie Spielzeugsammler Jörg Thiesmeyer berichtet, dessen Exponate in der Ausstellung zu sehen sind, fertigte Lego zunächst Reifen aus Vollgummi. Weil sich diese schnell auflösten, kamen luftgefüllte Reifen für die Bausätze auf den Markt.
Mittlerweile gehört der Lego-Konzern nach eigenen Angaben zu den größten Reifenherstellern der Welt. Jährlich verlassen 381 Mio. Räder die Fertigungshallen. Die Lego-Räder werden seit 1962 aus dem Kunststoff Acrylnitril-Butadien-Styrol hergestell, der den Lego-Grundstoff bildet. Zuvor wurde ein anderer Kunststoff verwendet.
Die bisher kleinsten Lego-Räder hatten einem Durchmesser von 14,4 mm. Sie waren 1969 in den 345 und 346 enthalten, aus denen eine Rangierlok gebaut werden konnte. Das größte Lego-Rad hat einen Durchmesser von sage und schreibe 10,7 cm. Es wurde im Jahr 2000 als Bauteil des Traktors „Power Puller“ (Lego-Technic-Sets 8457) produziert.
Lintel-Foto
Museum Industriekultur: http://www.industriekultur-museumos.de/
Lego im Web: http://www.lego.de
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