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Puppen, Masken und Idole
(20.02.2012) unter dieser Überschrift findet in der Zeit vom 22. Januar – 28. Mai 2012 im Ernst Barlach Haus in Hamburg eine bemerkenswerte Ausstellung des Malers Emil Nolde statt. Freunde des Expressionismus kann ich diese Ausstellung sehr empfehlen. Für 6,-- € Eintritt (voller Preis) wird dem Besucher eine eindrucksvolle und gleichzeitig zum Nachdenken auffordernde Ausstellung zu sehen.
In der Beschreibung zur Ausstellung heißt es, Zitat: „Zum Jubiläumsauftakt 2012 präsentiert das Ernst Barlach Haus ein faszinierendes Kapitel im Schaffen des norddeutschen Südseereisenden Emil Nolde (1897-1956): seine Stillleben mit Masken und Figuren. Die Ausstellung zeigt den berühmten Maler als passionierten Sammler, der kunstgewerbliche Objekte aus aller Welt zusammentrug und ab 1911 in leuchtende, magisch belebte Bilder verwandelte. Hintersinng und oft humorvoll arrangiert, überschreiten Noldes Stillleben malerische Konventionen und kulturelle Grenzen - eine bislang kaum bekannte, erstaunlich kosmopolitische Kunst.“ Zitat Ende.
Dem Ernst Barlach Haus ist es gelungen die Stillleben und die dazu gehörenden Objekte in eine faszinierende Komposition zu bringen. Unter den ausgestellten Bildern ist auch Noldes Gemälde Der Missionar von 1912. Mit diesem Bild kritisiert er die europäische Unterdrückung der „Urvölker“.
Neben der beeindruckenden Ausstellung der Werke Emil Noldes bekommt der Besucher auch noch einen Überblick über die handwerklich wie künstlerisch hervorragend gelungenen bildhauerischen Werke des vielseitig begnadeten Künstlers Ernst Barlach, der neben seiner Tätigkeit als Bildhauer auch noch als Maler und Schriftsteller erfolgreich war.
Im Übrigen, Hamburg ist immer eine Reise wert.
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